Mitgliederversammlung  der Sozialgemeinschaft Dunningen | Rückblick und Ausblick über die offene Seniorenarbeit

Im voll besetzten  „Eschachtreff“ wurden die Mitglieder mit den Berichten des Vorsitzenden und des Kassiers über die Aktivitäten im Vereinsjahr 2025 informiert. Das soziale Netzwerk für die Senioren in den drei Ortschaften weiter zu entwickeln ist die Daueraufgabe der Sozialgemeinschaft, betonte der Vorsitzende Hans-Peter Storz bei seinen Ausführungen. 

Für die Bewirtschaftung der Cafeterias haben es Oswald Kammerer für Dunningen und Maria Glatthaar-Grau für Seedorf wieder geschafft, über 200 ehrenamtliche Wirte und Kuchenbäckerinnen für diesen Dienst am Nächsten zu gewinnen. Dies gelingt nun schon seit über  25 Jahren. In Dunningen ist es gelungen, die Lücken durch weitere neue Helfer zu schließen.

Neben dem Betrieb der Cafeterien ist das „Essen auf Rädern“ und das „Gemeinschaftsessen“ ein weiteres Tätigkeitsfeld der Sozialgemeinschaft. Mit 7.000 Essen auf Rädern und 2.000 Essen in Gemeinschaft wurden die Zahlen des Vorjahres gehalten. Trotz der gestiegenen Kosten konnten die Preise stabil gehalten werden. Durch den Zuschuss der Gemeinde aus den Seniorengutscheinen und durch mehrere Sonderveranstaltungen  konnte der Betrieb der Cafeterias mit schwarzen Zahlen abschließen. Durch die vielen natürlichen Abgänge sind die Mitgliedszahlen leicht  auf aktuell 717  Mitglieder zurückgegangen.

In den umfangreichen Ausführungen des Kassiers Hans-Joachim Pieronczyk musste er für den Hauptbetrieb  über das bisher größte Minus bei den Finanzen berichten. Grund dafür war, dass größere Anschaffungen vorgenommen wurden. So wurde ein weiteres Auto für das „Essen auf Rädern“ gekauft. Die Spülmaschine im „Adlerbrunnen“ musste ersetzt werden. Diese konnte aber durch eine großherzige Spende finanziert werden.

Auch den Auftrag „Die Häuser mit Leben erfüllen“ ist wieder gelungen. Monatlich sind durch verschiedene Musikgruppen im „Eschachtreff“ und im „Adlerbrunnen“ die Besucher, auch aus Nachbargemeinden, unterhalten worden. Auch die Ausfahrt mit den Hausbewohnern in den näheren Schwarzwald mit der Musik von Joachim Marte auf der Terrasse in Reichenbach ist allen in guter Erinnerung.

Die Kassenprüfung erfolgte am 19.01.  und die Kassenprüfer Arnold Schanz und Klaus Maier bestätigten dem Kassier eine einwandfreie Buchhaltung. Ein besonderes Lob gebührt dem Kassier und Geschäftsführer Hans Pieroncyk, der dieses Amt seit Bestehen der Sozialgemeinschaft vor 30 Jahren vorbildlich wahrnimmt, betonte Arnold in seinem Bericht.  Bürgermeisterstellvertreter Rainer Pfaller bedankte sich beim Vorstand und bei den Mitarbeitern für ihre meist ehrenamtliche Arbeit und beantragte die Entlastung, welche ohne Gegenstimmen erfolgte.

Bei den anstehenden Wahlen wurden die Vertreter von Dunningen und Seedorf wieder gewählt, ebenso die beiden Kassenprüfer. Für Lackendorf rückt Helmut Schmeh für Roland Mager in das Gremium nach. Für seine jahrelange Arbeit im früheren Krankenpflegeverein und in der Sozialgemeinschaft wurde Mager vom Vorsitzenden besonders gelobt.

Die Seniorenbeauftragten Gisela Scherer, die seit vier Jahren im Amt ist, animierte die Besucher, an der Umfrage zu den Wünschen der Senioren teilzunehmen. Die „Ehrenamtsbörse“ der Gemeinde wird bislang schwach besucht.  Die neue Einrichtungsleiterin Fabienne Köhle vom Pflegeheim St. Veronika stellte sich vor und gab einen Einblick in die stationäre Pflege. Zum Abschluss der Zusammenkunft gab es noch ein Vesper, mit dem die Mitglieder  für ihr Engagement belohnt wurden. Mit dem Wunsch auf weitere gute Zusammenarbeit beim „Sozialen Netzwerk“ schloss Storz die harmonische Versammlung.

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Abstauben im Adlerbrunnen

Traditionell fand auch in diesem Jahr das öffentliche Abstauben im Adlerbrunnen statt. Organisiert durch Doris Schrägle befreiten die Vertretungen der drei Narrenzünfte aus der Gesamtgemeinde,

  • die Holzäpfelzunft Dunningen,
  • die Raupenzunft Seedorf und
  • die Baronengilde Lackendorf

symbolisch die jeweiligen Narrenkleider vom Staub und sorgten damit für die Besucher für eine gelungene Einstimmung in die beginnende fünfte Jahreszeit. Die Bochinger Schantlekapelle sorgte die für die musikalische Unterhaltung.

Doris Schrägle (re. im Bild), links daneben Ursula Graf, im Hintergrund die Bochinger Schantlekapelle

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